Budget-Planung neu verstehen – nicht nur ausrechnen

Wir zeigen dir nicht einfach Excel-Formeln. Wir vermitteln ein Verständnis dafür, wie Budgets entstehen, warum sie scheitern und wie du mit realistischen Zahlen arbeitest.

Unser Programm startet im September 2025 und richtet sich an alle, die echte Praxiskompetenz aufbauen wollen – fernab von theoretischen Vorlagen.

Warum scheitern die meisten Budgets schon im zweiten Quartal?

Die Antwort liegt nicht in fehlenden Tools. Es liegt daran, dass viele Menschen Zahlen zusammenschreiben, ohne die Zusammenhänge dahinter zu verstehen. Ein Budget ist kein starres Dokument – es ist eine lebendige Prognose, die angepasst werden muss.

In unserem Lernprogramm beschäftigen wir uns intensiv mit realen Fällen: Was passiert, wenn unerwartete Ausgaben auftreten? Wie gehst du mit Pufferreserven um? Und wie kommunizierst du Abweichungen ehrlich?

Wir arbeiten mit Beispielen aus unterschiedlichen Branchen und zeigen, wie Budgets tatsächlich entstehen – nicht nur, wie sie theoretisch aussehen sollten.

Zwei Personen analysieren gemeinsam Budget-Dokumente

Reale Projekte, echte Lektionen

Statt fiktiver Übungen lernst du anhand von Projektanalysen, die wir aus unserer Beratungspraxis mitbringen. Alle Namen und Zahlen sind anonymisiert, aber die Herausforderungen sind echt.

Expansion eines Handwerksbetriebs

Ein mittelständischer Betrieb wollte eine neue Filiale eröffnen. Das Budget wirkte solide – bis unvorhergesehene Verzögerungen und Preissteigerungen alles über den Haufen warfen.

Was wir daraus gelernt haben: Pufferreserven sind keine Option, sondern Pflicht. Und Kommunikation mit Stakeholdern muss früh beginnen, nicht erst bei Problemen.

Projektdauer: 18 Monate Sektor: Handwerk

Digitalisierung im Einzelhandel

Ein Einzelhändler wollte sein Warenwirtschaftssystem modernisieren. Die Kostenschätzung war zu optimistisch, weil versteckte Folgekosten nicht berücksichtigt wurden.

Wichtige Erkenntnis: IT-Projekte haben oft Nebenkosten – Schulungen, Lizenzanpassungen, Wartung. Diese müssen von Anfang an einkalkuliert werden.

Projektdauer: 10 Monate Sektor: Handel

Saisonales Geschäft mit schwankenden Einnahmen

Ein Gastronomiebetrieb hatte mit stark schwankenden Einnahmen zu kämpfen. Das Budget basierte auf Durchschnittswerten – was in schlechten Monaten zu Liquiditätsproblemen führte.

Kernpunkt: Durchschnitte sind gefährlich. Arbeite mit Worst-Case-Szenarien und plane Reserven für schwache Phasen ein.

Zeitraum: Jährlich wiederkehrend Sektor: Gastronomie

Was passiert nach dem Programm?

Teilnehmer Lennart Grevesmühl

Lennart Grevesmühl

Finanzverantwortlicher bei einem mittelständischen Logistikunternehmen

Ich habe im Herbst 2023 am Programm teilgenommen. Anfangs dachte ich, es geht vor allem um Formeln und Vorlagen. Aber es ging um etwas anderes: Verständnis für Prozesse und realistische Annahmen.

Zwei Jahre später nutze ich die Methoden immer noch. Mittlerweile verantworte ich das gesamte Budget unserer Abteilung – und konnte in den letzten vier Quartalen jedes Mal innerhalb der geplanten Grenzen bleiben. Das klingt vielleicht unspektakulär, aber genau das ist der Punkt: Stabilität statt ständiger Korrekturen.

Herbst 2023: Teilnahme am Programm
Frühjahr 2024: Erste erfolgreiche Quartalsabschlüsse
Anfang 2025: Übernahme der Budget-Verantwortung
Teilnehmerin Thea Waldkirch

Thea Waldkirch

Projektleiterin im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung

Ich arbeite an Projekten, die oft über mehrere Jahre laufen und von öffentlichen Mitteln abhängen. Budgetplanung war immer stressig, weil ich nie wusste, ob meine Annahmen realistisch sind.

Seit dem Programm im Frühjahr 2024 habe ich ein klareres Bild davon, wie ich mit Unsicherheiten umgehe. Ich plane jetzt mit Szenarien statt festen Zahlen – und das hat mir geholfen, flexibler zu reagieren, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.

Mittlerweile berate ich auch Kollegen aus anderen Abteilungen, wenn sie Unterstützung bei der Budgetierung brauchen. Das hätte ich mir vor zwei Jahren nicht vorstellen können.

Frühjahr 2024: Programmstart
Sommer 2024: Anwendung bei Großprojekt
2025: Beratung für Kollegen
Teilnehmer Oskar Reinwald

Oskar Reinwald

Selbstständiger Berater für kleine Unternehmen

Ich habe 2024 teilgenommen, weil ich meinen Kunden bessere Unterstützung bieten wollte. Viele kleine Betriebe haben keine Finanzabteilung und kämpfen mit Budgets, die einfach nicht funktionieren.

Das Programm hat mir gezeigt, wie ich strukturiert an die Sache rangehe – und wie ich die Methoden verständlich weitergeben kann. Heute arbeite ich regelmäßig mit fünf festen Mandanten an deren Finanzplanung. Und das Beste: Die Budgets halten tatsächlich.

Herbst 2024: Programmabschluss
Winter 2024/25: Erste Mandanten-Projekte
Frühjahr 2025: Aufbau fester Beratungsstruktur
Nahaufnahme von Budget-Analysen und Notizen

Was dich konkret erwartet

Das Programm läuft über sechs Monate und kombiniert wöchentliche Sessions mit selbstständiger Arbeit an realen Szenarien. Du lernst nicht alleine – sondern in einer Gruppe von maximal zwölf Teilnehmern, die alle ähnliche Herausforderungen haben.

Wir arbeiten mit echten Budget-Vorlagen, die wir gemeinsam analysieren und anpassen. Jede Woche gibt es neue Fälle – und du bekommst direktes Feedback auf deine Lösungsansätze.

Praxisorientiert

Keine theoretischen Modelle – sondern Fälle aus der echten Arbeitswelt mit allen Unwägbarkeiten.

Kleine Gruppen

Maximal zwölf Teilnehmer pro Durchgang, damit jeder genug Raum für Fragen und Diskussionen hat.

Flexibel einsetzbar

Die Methoden funktionieren unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße – ob Startup oder etablierter Betrieb.

Langfristig nutzbar

Du lernst Prinzipien, die du auch Jahre später noch anwenden kannst – nicht nur kurzfristige Tipps.

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